Ernstthal
| 1679 | Außerhalb Hohensteins wurde vom Handelsherr Jacob Simon ein Waldhaus am "oberen Haynholz" errichtet. |
| 1680 | Aufgrund einer Pestepedemie erhält sein Sohn Johann Simon Zutrittsverbot nach Hohenstein. Daraufhin kauft er in den östlichen Wäldern von Hohenstein größere Baugrundstücke, um diese wieder zu verkaufen. Die Herren Christian Ernst und August Ernst von Schönburg unterstützten ihn beim Bau der Siedlung "an den Waldplätzen". |
| 1687 | Die Baustadt, welche auch "Neuhohenstein" genannt wurde, taufte man auf den Namen Ernstthal. Es erfolgte die Grundsteinlegung für eine Kirche. |
| 1689 | Diese Kirche wird auf den Namen "St. Trinitatis" geweiht. |
| 1694 | Ernstthal erhält das Marktrecht. |
| 1695 | Ernstthal erhält seine erste Schule im heute noch existierenden Kantorat. |
| 1711 | Eine Fleischerinnung gründet sich in Ernstthal. |
| 1735 | Einer der ersten Vereine Ernstthal ist die Beerdigungsgesellschaft "Memento mori". |
| 1735 | Die Strumpfwirker erhalten den Innungsbrief. |
| 1815 | Um diese Zeit leben rund 2000 Einwohner in 260 Häusern Ernstthals. |
| 1820 | Die "Lügenschmiede" wird gebaut. |
| 1822 | Auf Ernstthaler Flur beginnt man mit dem Steinkohlenbergbau. |
| 1838 | Die Kirche St. Trinitatis erhält für 2643 Taler einen Turmanbau. |
| 1842 | Der Schriftsteller Karl May wird am 25. Februar geboren. |
| 1856 | Die Ernstthaler Freiwillige Feuerwehr und der Sportverein Ernstthal gründen sich im Neustädter Schützenhaus. |
| 1886 | Es erfolgt der Abriß des alten Ernstthaler Rathaus, in welchem auch die Gaststätte "Zur Tanne" zu finden war. |
| 1896 | Die Ernstthaler errichten ein Denkmal für König Albert von Sachsen. |
| 1898 | Ernstthal und Hohenstein feiern ihre Vereinigung - Hohenstein-Ernstthal. Das heute bekannte Stadtwappen entsteht. |
| 1905 | Anstelle der alten Rektoratsschule entsteht die Pestalozzischule. |
| 1910 | Mit der Schließung von St. Lampertus findet der Bergbau in Ernstthal sein Ende. |
| 1911 | Der Erzgebirgsverein errichtet das Berggasthaus. In diesem Jahr findet ebenfalls das erste Bergfest statt. |
| 1913 | Ernstthal erhält einen neuen Friedhof an der Lindenstraße. |
| 1921 - 1923 |
Die als "Vinora" bekannte Firma ETAM baut an der Dresdner Straße eine Strumpfwirkerei. |
| 1946 - 1948 |
Eine Weberei - später VEB MALITEX, jetzt Kaufland - wird vom Fabrikant Reichel gebaut. |
| 1977 | Zu Pfingsten gründen wir die bekannte und erfolgreiche Freizeit-Fußballmannschaft "Goldelf Ernstthal". |
| 1978 - 1984 |
An der Sonnenstraße entsteht ein Wohngebiet. |
| 1980 | Die Wilhelm-Pieck-Oberschule - heute Herderschule - wird eröffnet. |
| 1985 | Im Geburtshaus des Schöpfers von Winnetou und Old Shatterhand entsteht das Karl-May-Museum. |
| 1990 | Es werden weitere Wohngebiete an der Scheerwiese, am Logenberg, im Fuchsgrund und am Hasenhügel gebaut. |
| 1998 | Das 100jährige Jubiläum der Vereinigung wird im Juni mit einer Festwoche begangen. |
| 1999 | An der Oststraße wird das neue Feuerwehr-Gerätehaus feierlich übergeben. Der Wehrleiter ist unser Freund und Goldelf-Mitglied Manfred Dietz. |
| 2001 | Gegenüber des Museum entsteht die "Karl-May-Begegnungsstätte". |
| 2005 | Wir unterstützen in verschiedenen Bereichen das Heimatfest "100 Jahre Ernstthal". |
Weitere Hinweise zur Stadtgeschichte finden Sie HIER.